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glasmalkunst.ch Restauratoren-Atelier HALTER Bern

Glasmalerei: Verarbeitungstechnik mit fremdbestimmter Materialbeanspruchung

June 1 2026 , Written by Glasmalerei Kunstglaserei Halter Martin in Bern Published on #Atelier, #Blei-Glas-Fenster, #Bleiverglasung, #Exponate zum Verkauf, #Beobachtung, #fremdbestimmte Einflüsse, #glasmalerei restaurierung, #Glas-Restauration, #Glasbruch, #Glasdesign mit Farben im Licht, #gefährdete Glasmalerei-Substanzen, #irreparabel

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Diverse Verarbeitungstechniken in der Glasmalerei bestätigen ihre Nachhaltigkeit, andere nicht...

Es bleibt jedem Glaskunst-Schaffenden selbst überlassen, in welch verarbeitungstechnischer ART er oder sie sich mit dieser Kunstform in Szene zum Ausdruck bringen möchte. Wer sich möglichst ganzheitlich mit den bereits über Jahrzehnten erprobten, zur Verfügung stehenden Verarbeitungstechniken und Materialien in der Glasmalerei auseinandersetzt, wird bald einmal erkennen können, wie doch durch die Einsicht und Erfahrung, das Bewährte völlig ausreicht, um sich nach Lust und Laune auch im Zeitgeist der Gegenwart, mit seinen Visionen ins Licht bringen zu können. -                                                                                                                                             Martin Halter, Glasmaler/Kunstglaser LAP EFZ und Glasmaler-Restaurator IER, 3. Generation in Berns ältester Glasmaler-Familientradition der Gegenwart - gegründet 1916

LINKS: Presse: vom 20.05.2025       aktualisiert per 01.06.2026

Andererseits gibt es solche, die möchten am liebsten berufsethische Barrieren einfach ignoriert wissen, weil sie sich in ihrer eigenen Subjektivität gerade selbst bewusst oder unbewusst in eine sehr eingeschränkte Ausgangslage zurückstufen. Leider kann oder will nicht jedes Individuum reflektieren, wie es diese berufliche Wertschätzung des Glasmalers zu deuten gilt. Vielleicht liegt ganz einfach ein Missverständnis vor, wenn Vertreter:Innen aus der Kunst-Szene behaupten, die zeitgenössische Glasmalerei im Jetzt, könne ihre aktuelle Existenz nur noch in Ergänzung mit veränderten oder neuen Verarbeitungstechniken markieren. Dieser bisweilen, auf Langzeit unerprobte, aber dennoch zugeführte Materialien-Mix, welcher vielfach auf Floatglas-Flächen adaptiert und sich folglich als Glaskunst-Szene zu repräsentieren hätte. Insbesondere gilt es zu bedenken, wie schwierig sich doch z.B. die Wartungsarbeiten für die nahe Zukunft einstellen werden. Das heisst z.B. die, in die Jahre gekommenen Fusing-Arbeiten im Bau. Viele vorhandene davon auf Floatglas adaptierte Glasverschmelzungen (z.T. mit Spezial-Silikone haftende, mehrschichtige Glasreliefe) weisen im Moment noch kleinere, vielleicht auch noch nicht eindeutig grössere Schäden, wie Risse, etc. auf. Die UV-Strahlungen (Sonne) oder auch andere unvorhergesehenen Einflüsse /Einwirkungen und bei manchen, auch die mehrfach nachzuweisenden, verarbeitungstechnischen Mängelerscheinungen, werden in absehbarer Zeit dafür sorgen, dass die Service-Freundlichkeit für Reparatur-Eingriffe drastisch abnehmen wird. Zur Zeit wird in dieser Angelegenheit vieles verdrängt oder man hält sich beliebig bedeckt. Schlussendlich haben sich bereits namhafte Künstler:Innen, eher unwissend was von einer Nachhaltigkeit in dieser spezifischen Ausrichtung zu erwarten ist, mit solch experimentellen Verarbeitungstechniken für ihre Projekt-Umsetzungen stark in Szene gebracht. Viele von ihnen überlassen die materialtechnische Ausführung einzig den Hersteller:Innen (Ateliers) bis ihr Werk für ein öffentliches Bauwerk fertig integriert ist. - Die Aussage oder Auffassung ist mir natürlich auch bekannt, dass sich der zeitgenössische Anspruch in Bezug auf die Lebensdauer einer Kunst-Repräsentation zwischenzeitlich gewandelt hat. Link      Haupt-Webseite

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