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glasmalkunst.ch Restauratoren-Atelier HALTER Bern

Berner Glasmaler-Restauratoren-Atelier Martin Halter Bern - Farben im Licht

November 26 2023 , Written by Glasmaler-Restaurator Halter Martin Bern Published on #Glas-Restauration, #atelier, #Unterhalt, #Bleiverglasung, #Blei-Glas-Fenster, #Glasmaler-Restaurator, #Reparaturen, #Atelier, #Farben im Licht, #Glasbilder-Glasmaler, #Glasbruch, #Glasmaler-Restaurator IER, #Glasreparaturern, #Grisaille-Glasmalerei

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Martin Halter in Bern.

Geschädigte Glasgemälde können wieder repariert, restauriert oder wieder in Stand gesetzt werden.

Unterschiedliche Ursachen führen zu Schädigungen an Glasmalereien. Es gilt in erster Linie die gefährdete Original-Substanz zu sichern. Verschiedene Möglichkeiten lassen sich in der Praxis umsetzen, sodass sich eine in Mitleidenschaft gezogene Glasmalerei wieder in eine gesicherte Befindlichkeit führen lässt. Je nach Anspruch und Erwartung kommen einfache oder auch komplexe Lösungen beim Einsatz von verarbeitungstechnischen Umsetzungsvarianten in Betracht. Wichtig bleibt, dass ein Original nicht unter einem Eingriff zu leiden hat und die Berufsethik in diesem Zusammenhang nicht respektiert wird.

Dokumentation eines geschädigten Glasteils - bei einer Kabinettwappenscheibe aus der reform. Kirche aus CH-3110 Münsingen Kontakt: info@glasmalkunst.ch  

Glasbruch-Aufriss eines geschädigten Glases innerhalb einer Kabinettwappenscheibe, welche bei den Chorfenstern in der ev.-ref. Kirche von Münsingen eingebaut ist.

Standort: Ev.-reform. Kirche CH-3110 Münsingen

Beispiel: betr. Chorfenster - /bis Angrenzung zum Schiff

Betrifft: Wappenscheiben-Einlagen (2 Stück 1652 /8 Stück 1709) und drei Rundbogenfenster (ganz) mit Glasmalereien (zu je 8 resp. 11 Feldeinheiten) bestückt anfangs 20. Jh. nach Entw. Balmer /bibl. Themenbereiche.

Ausgangslage: bisher waren diese bestehenden Farbfenster (Glasmalereien) und Wappenscheiben mit jeweils einem Aussenschutzgitter geschützt.

Bereits 1992 wurde das eine Fenster auf der Südseite (Nebeneingang) im Rahmen eines Pilotprojektes saniert. Die vier Wappenscheiben wurden damals aus dem Originalfalz ausgebaut, überarbeitet (restauriert) und in mobile, neu gefertigte Metallrahmenprofile eingebaut und an Ort und Stelle (Kirche) deckungsgleich auf das bestehende Lichtmass ausgerichtet, aber mit 4 cm Distanz nach Innenseite zurück versetzt montiert.

Im Origiinalfalz wurde jeweils ein Verbundsicherheitsglas als Aussenschutz eingebaut (isothermisches Schutzverglasungs-System). Glasmal-techn. Ausf. Atelier Martin Halter Bern

Link      Haupt-Webseite

Konzept: nach dem selben Prinzip (wie 1992) sollten nun die restlichen 10 Wappenscheiben saniert und geschützt werden. Jedoch die drei ganzen Farbfenster (Glasmalerei anf. 20. Jh) im Chor wurden in ihrer Position (im Original-Steinfalz) belassen. An dieser Stelle sollte auf der Aussenseite eine filigrane Metallbaukonstruktion in die Fensterlaibungs-Nische integrierend montiert werden. Sie dient zur Aufnahme einer hinterlüfteten Aussenschutzverglasung (realisiert 2006)

Nach der Festigung der vormaligen Glasbruchteile (mittels stirnkantiger Zusammenfügung mit Spezialleimverbindungen in gesicherter Position gebracht), als ganzes Glasteil wieder in die bestehenden Bleiprofile eingbaut.

Übersicht zum eigentlichen Arbeitsprozess der damals erfolgten Restauration, um die geschädigte Substanz wieder möglichst der vormaligen Originalität zurück zu führen.

Umsetzung: die gesamten Sanierungsarbeiten erfolgten innerhalb von 2 Monaten (Ende Aug. - Ende Okt. 2006).

Neben den Arbeiten am /mit Glas, mussten gleichzeitig noch Nebenarbeiten mit der Beteiligung anderer Handwerker getätigt werden.

Die inhaltliche Bild-Dokumentation hier, beschränkt sich insbesondere, auf einen grösseren Glasbruchschaden an einer der Kabinettwappenscheiben (aus dem ganzen, örtlich integrierten Scheiben-Zyklus im Kirchenchor).

Berns älteste Glasmaler-Familientradition der Gegenwart, hatte im 2020 das bestehende Atelier für Glasmalkunst - gegründet 1916 in Bern - einer internen Strukturveränderung unterzogen (Verkleinerung).
Martin Halter (3. Generation) als gelernter Glasmaler + Kunstglaser EFZ und Glasmaler-Restaurator IER, verfügt über eine mehr als 50jährige Berufspraxis im Bereiche dieser Kunstform. Seit 1981 zeichnet Martin Halter für alle Aktivitäten verantwortlich, welche durch dieses Atelier (inkl. At.-Team) ausgeführt oder real umgesetzt wurden. Eine lange, dokumentierte Referenzliste vermag das Engagement dieses Ateliers nachzuweisen. Zudem wurden von unterschiedlichen Institutionen, während den letzten Jahren, in ihre öffentlichen Sammlungen Glaskunstwerke aus diesem Atelier übernommen: Schweizerisches Nationalmuseum in Zürich, Bernisches Historisches Museum, Kant. Denkmalpflege, Berner Design Stiftung, Burgerbibliothek in Bern, Vitromusée in Romont, Musée Ariana in Genf, etc.. 
- Solange sich interessierte, private oder öffentliche Institutionen /Personen Ihre Bedürfnisse inbezug auf Beratung und Umsetzung anstehendender Wartungsdienste (Reinigung, Reparaturen, Restaurierungen, etc.) hier anmelden, wird sich Ihnen Martin Halter auch in Zukunft zur Verfügung halten: Expertisen, Beratung, Gestaltung und Reparaturausführungen in Zusammenhang mit Glasmalereien (Kirchenfenster) und Bleiverglasungen. Weitere Auskünfte: https://www.glasmalkunst.ch/kontakt

Wartungsarbeiten an Kirchenfenstern ist wichtig, damit auch dieses Kulturerzeugnis im Interesse eines gesicherten Kulturgutes für Zukunft erhalten bliebe.

Link      Haupt-Webseite

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